Google-Manager Matt Cutts will den kompletten Oktober ohne Windows 7, Vista oder XP-Betriebssystem auskommen, um damit dem großen Konkurrenten Microsoft in seine Schranken zu weisen. Außerdem will Cutts auch die Office-Software des IT-Konzerns boykottieren. Ausgenommen von dieser Marketing-Aktion sind allenfalls die Microsoft Tastaturen und die Verwendung von Websites des Konzerns, “… um beispielsweise die Qualität von Bing zu überprüfen”, so der Google-Manager. (weiterlesen…)
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Dieser Tage tauchte im Internet eine erste Betaversion des neuen Betriebssystems von Google auf, allerdings handelt es sich um eine Fälschung, wie jetzt bekannt wurde.
Die Fälscher nutzten den Dienst »Google Sites«, der das Veröffentlichen von Webseiten ermöglicht. Damit vermittelten sie den Eindruck eines offiziellen Release der Beta-Version von Google Chrome OS auf der Plattform von Google. In Wahrheit aber handelt es sich bei das 500 MB große virtuelle Festplatten-Image um eine Linux-Distribution, die mit SuSE Studio erstellt wurde. Inzwischen hat SuSE reagiert und die gefälschte Chrome-OS-Version von seinen Servern genommen.
Auf den Screenshots, die die offensichtlich polnischen Entwickler veröffentlichten, war unter anderem ein angepasster Bootscreen sowie ein Screenshot des Browsers Chrome zu sehen. Die ersten Bilder von Chrome OS waren vor geraumer Zeit aufgetaucht.
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Einen passenden Kommentar, quasi als Gegendarstellung zu unserem Beitrag »Was ist so besonders an Chrome OS?«, habe ich bei der Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) von Daniel Freudenreich gefunden:
Mal wieder bläst Google zum Frontalangriff auf Microsoft. Gestern mit dem Browser Chrome, morgen mit Chrome OS. Im “Browserkrieg” konnte Google bislang kaum Boden gutmachen. Und ob Chrome OS das Zeug zum Anti-Windows hat, ist fraglich. Ein Betriebssystem baut man nicht im Handumdrehen auf. Welche Probleme damit verbunden sein können, hat selbst Microsoft bei Windows Vista erfahren. Chome OS muss erst einmal beweisen, ob es wirklich so einfach läuft, wie angekündigt.
Auch die Preise werden nur bedingt eine Rolle spielen. Wenn Chrome OS kostenlos an Netbook-Hersteller geht und die “Google- Geräte” dadurch billiger sind als Konkurrenten mit Windows-Betriebssystemen, wird Microsoft bald mit Preissenkungen nachziehen. Als größtes Hindernis einer Marktdurchdringung könnte sich Googles allgegenwärtige Präsenz erweisen. So deckt der Suchmaschinenriese jedes Online-Gebiet mit einem eigenen Angebot ab und gilt als größter Datensammler der Welt. So mag sich manch einer sagen: Jetzt noch Chrome OS? Das ist auf meinem Rechner zu viel des Google.
Mein Fazit? Er könnte durchaus recht haben, der Herr Freudenreich. Was denkst du dazu?
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