


Google gibt nun endlich einen ersten Eindruck auf sein mit Spannung erwartetes Betriebssystem Chrome OS. In einem Verzeichnis bei Chromium kann man sich Builds von Chrome für das Chrome OS herunterladen. Darin finden sich jeweils rund 11 MByte große Debian-Pakete, sowie eine rund 140 MByte große Datei namens chrome-linux.zip. In den normalen Linux-Paketen ist diese Datei nur 21 MByte groß. Das legt die Vermutung nahe, dass Googles ChromeOS einen Debian-Unterbau verwendet.
Offiziell bekannt ist, dass Chrome OS Linux als Kernel nutzen wird, der dem Browser Chrome als Applikationsplattform dienen soll. Die Applikationen sollen dann als reine Webapplikationen daherkommen, und Google verspricht, dass diese dann auch auf anderen Betriebssystemen in Chrome laufen werden.
Auf den ersten Blick fällt auf, dass es sich nicht um das klassische Aussehen von des Browsers Chrome unter Linux handelt. Der Rahmen wirkt etwas anderes und es werden verfügbar Netzwerke sowie ein “?” angezeigt. Dieses Fragezeichen dient anscheinend der Anzeige des Ladezustandes des Akkus. Die Uhr zeigt nach einem Mausklick das Datum an. Das Menü ganz rechts entspricht im Grunde dem Schlüsselmenü von Chrome auf Windows, hat aber auch einen Eintrag »Compact nav bar«. Hier kann man festlegen wie die Tabs geöffnet werden sollen.
Zudem findet sich in den Menüs ein Panel namens “Chrome OS Options”. Hier lassen sich Mausgeschwindigkeit und Verhalten des Touchpads einstellen. Der About-Dialog gibt die Software übrigens als Chrome 4.0.222.5 aus. Weitere Details zum neuen Betriebssystem sollen noch in diesem Jahr veröffentlicht werden.
Tags: Chrome OS, Chrome OS Options, chrome-linux.zip, Debian-Unterbau, Linux als Kernel














Moin!
Ich habe dazu auch ein kleines Bildschirmvideo gemacht. Dort sind auch alle Features drauf zu “bewundern”… Dauert 3 Minuten unter http://chromeos-blog.com
Gruß
Also irgendwie bin ich misstrauisch, ob das wirklich eine Beta sein soll. Ich glaube eigentlich, dass Google da doch ein bisschen was spektakuläreres plant – vor allem auch im Hinblick auf Go – die neue Programmiersprache, die der Gigant sich ja extra neu geschrieben hat …